Schmitt, Collection / Sammlung von sechs bedeutenden Publikationen des kontrover

Schmitt, Carl.

Collection / Sammlung von sechs bedeutenden Publikationen des kontroversen Staatsrechtlers Carl Schmitt, darunter ein signiertes Widmungsexemplar an den Philosophen Franz Josef Brecht. Die Sammlung enthaelt: 1. Carl Schmitt – Der Wert des Staates und die Bedeutung des Einzelnen (Zweite Auflage seiner Habilitation, 1917) / 2. Carl Schmitt – Römischer Katholizismus und politische Form (Zweite Ausgabe, 1925) / 3. Carl Schmitt – Die Diktatur – Von den Anfängen des modernen Souveränitätsgedankens bis zum proletarischen Klassenkampf – Zweite Auflage [1928], mit einem Anhang: Die Diktatur des Reichspräsidenten nach Art. 48 der Weimarer Verfassung. / 4. Carl Schmitt – Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes – Sinn und Fehlschlag eines Politischen Symbols (Erste Ausgabe, 1938)/ 5. Carl Schmitt – Donoso Cortés in gesamteuropäischer Interpretation – Vier Aufsätze – Mit handschriftlicher, sehr persönlicher und umfangreicher Widmung von Carl Schmitt an den Philosophen Franz Josef Brecht (Erste Ausgabe, 1950, mit Anstreichungen von Brecht) / 6. Carl Schmitt – Ex Captivitate Salus – Erfahrungen der Zeit 1945 / 47 (Erste Ausgabe, 1950).

Hellerau / Köln / Hamburg / Leipzig u.a., Jakob Hegner / Duncker & Humblot / Greven Verlag / Hanseatische Verlagsanstalt, 1917 – 1950. Octavo. Paginierung: 110, 53, XV, 259, 132, 113, 95 Seiten. Hardcover / Alle Ausgaben in originalen Verlagsbindungen. Nur die Habilitation wohl mit neuem Ruecken (zeitgenoessisch) und kleinem Namensstempelchen auf dem Titelblatt. “Der katholische Gedanke” ist ein gestempeltes, ausgeschiedenes Bibliotheksexemplar der Universitaet Bern. Alle Ausgaben in sehr guter Erhaltung. Beide Ausgaben des Greven-Verlags mit den originalen Schutzumschlaegen.

Carl Schmitt (zeitweise auch Carl Schmitt-Dorotic) (* 11. Juli 1888 in Plettenberg; † 7. April 1985 ebenda) war ein deutscher Staatsrechtler, der auch als politischer Philosoph rezipiert wird. Er ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten deutschen Staats- und Völkerrechtler des 20. Jahrhunderts. Schmitt engagierte sich ab 1933 für das NS-Regime: Am 1. Mai 1933 trat er in die NSDAP ein und gehörte ihr bis zum Ende der NS-Herrschaft an. Den sogenannten Röhm-Putsch von 1934 rechtfertigte Schmitt durch sein juristisches Prinzip der „Führer-Ordnung“. Die antisemitischen Nürnberger Gesetze von 1935 nannte er eine „Verfassung der Freiheit“. Im Jahr 1936 wurde ihm auch aus Kreisen der NSDAP Opportunismus vorgeworfen. Er verlor seine Parteiämter, blieb aber bis 1945 Mitglied der NSDAP und des Preußischen Staatsrats. Auch seine Professur in Berlin behielt er.
Sein im Katholizismus verwurzeltes Denken kreiste um Fragen der Macht, der Gewalt und der Rechtsverwirklichung. Neben dem Staats- und Verfassungsrecht streifen seine Veröffentlichungen zahlreiche weitere Disziplinen wie Politikwissenschaft, Soziologie, Theologie, Germanistik und Philosophie. Sein breitgespanntes Œuvre umfasst außer juristischen und politischen Arbeiten weitere Textgattungen wie Satiren, Reisenotizen, ideengeschichtliche Untersuchungen oder germanistische Textinterpretationen. Als Jurist prägte er eine Reihe von Begriffen und Konzepten, die in den wissenschaftlichen, politischen und allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen sind, etwa „Verfassungswirklichkeit“, „Politische Theologie“, „Freund-Feind-Unterscheidung“ oder „dilatorischer Formelkompromiss“.
Schmitt wird heute wegen seines staatsrechtlichen Einsatzes für den Nationalsozialismus als Gegner der parlamentarischen Demokratie und des Liberalismus und als „Prototyp des gewissenlosen Wissenschaftlers, der jeder Regierung dient, wenn es der eigenen Karriere nutzt“, weithin abgelehnt. Allerdings wird er aufgrund seiner indirekten Wirkung auf das Staatsrecht und die Rechtswissenschaft der frühen Bundesrepublik mitunter auch als „Klassiker des politischen Denkens“ bezeichnet.
Prägende Einflüsse für sein Denken bezog Schmitt von politischen Philosophen und Staatsdenkern wie Thomas Hobbes, Niccolò Machiavelli, Aristoteles, Jean-Jacques Rousseau, Juan Donoso Cortés oder Zeitgenossen wie Georges Sorel und Vilfredo Pareto. Sein antisemitisches Weltbild war von den Thesen Bruno Bauers geprägt. (Wikipedia)

Franz Josef Brecht (* 16. März 1899 in Ühlingen; † 23. September 1982 in Mannheim) war ein deutscher Professor für Philosophie. Er war maßgeblich am Standardwerk Geschichte der Philosophie beteiligt. Sein Fachgebiet war die Existenzphilosophie.
Brecht promovierte 1922 in Freiburg im Breisgau mit einer Arbeit über Stoff und Form des griechischen Spottepigramms (erst 1930 veröffentlicht). Ab 1932 war er Privatdozent an der Universität Heidelberg, ab 1941 außerplanmäßiger Professor. Von 1950 bis zu seiner Emeritierung 1967 war er Professor für Philosophie an der Universität Mannheim. 1952 wurde er von der Universität Heidelberg zum Honorarprofessor ernannt.
Um das Jahr 1919 besuchte Brecht Vorlesungen des jungen Martin Heidegger und veröffentlichte bereits in den 1920er Jahren zahlreiche eigene philosophische Schriften, z. B. „Platon und der George-Kreis“ (1929). Die öffentliche Antrittsvorlesung zu seiner Habilitation, gehalten am 16. Juli 1932 an der Universität Heidelberg, hatte das Thema „Der Mensch und die Philosophie“. Zahlreiche Publikationen schlossen sich an, z. B. „Heraklit, ein Versuch über den Ursprung der Philosophie“ (1936), „Einführung in die Philosophie der Existenz“ (1948), „Schicksal und Auftrag des Menschen; philosophische Interpretationen zu Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien“ (1949), „Die Wirtschaft, das Geld und das Denken“ (1961). (Wikipedia)

EUR 2.400,-- 

Collection / Sammlung von sechs bedeutenden Publikationen des kontroversen Staatsrechtlers Carl Schmitt
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