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Beta, Deutschlands Verjüngung - Zur Theorie und Geschichte der Reform des Boden-

Beta, Ottomar (d.i. Ottokar H. Bettziech).

Deutschlands Verjüngung – Zur Theorie und Geschichte der Reform des Boden- und Creditrechts.

Berlin, J.Harrwitz, 1900. 8°. 512, XX Seiten. Mit einer Falttafel: “Tableau der Bodenrechtsreform – Entworfen fuer den Kongress der Deutsch-Sozialen 1898 von . Beta Hardcover / Originaler, dekorativer Ganzleinenband mit nur geringen Gebrauchsspuren. Zwei kleine Stempel verso Titel (ehemaliges Exemplar der Wirtschaftshochschule Mannheim). Bindung etwas staerker berieben aber sehr dekorativ und firm ! 7 Hefte in einem Band (vollständig). Sehr seltene Sammlung von Aufsätzen des linksliberalen antisemiten Ottokar H. Bettziech.

Sammlung von hoch interessanten Glossen des linksliberalen Journalisten der wegen Hochverratsvorwürfen bereits Mitte des 19.Jahrhunderts nach London flüchtete (Bekanntnschaft mit Gottfried Kinkel).
Enthält u.a.: Juden in England / Juden in der Türkei / Judentum (seine Wurzellosigkeit) / Zukunftstraum des Judenthums / Kautsky und die Agrarfrage / Die Sozialdemokratie und die Bodenfrage / Das Mosaische Agrarrecht [Rodbertus / Heinrich Heine ueber das römische Recht / Der Kredit, eine nationale Institution / Christus, Paulus und das römische Recht / Nochmaliger Hinweis auf England / Heimstättenrecht und Rentengut / Single Tax und verwandte Auflagen / An die deutschen Frauen – Flugblatt aus der Wahlkampagne 1894 [″Die deutschen Frauen haben den Ruf “Kauft nicht bei Juden” oft vernommen] / Die Sozial-Aristokratie und das aristokratische Staatswesen / Politische Befaehigung der Deutschen (Wiederabdruck aus “Politik des Unbewussten”) / Kolonisation unter den Rechtsnormen des Koran – Gesundheit des Türkenthums / Die Templer / Das Grundgesetz des Islam / Mit umfangreichem Register.

Ottomar Heinrich Beta (eigentlich Bettziech) (* 7. Februar 1845 in Berlin; † 20. Februar 1913 in Steglitz) deutscher Journalist, Schriftsteller und völkischer Antisemit. Er publizierte auch unter den Pseudonymen Mann aus dem Monde, Aron Halmlos, Caduceus und Maltus II.
Ottomar Beta wurde als Sohn des Journalisten Heinrich Beta und dessen Frau Aug. Carol. Wilh. Franziska Thebesius (1817–1848) in Berlin geboren. Sein Vater emigrierte 1849 nach London. Seine Stiefmutter war Mathilde Beta, geb. Rolf. Seine Stiefschwester Clara Beta (* 1850) war später Lehrerin in Berlin.

Er wurde in Stettin von seinem Onkel erzogen und reiste 1857 zu seinem Vater nach London. Nach der allgemeinen Amnestie 1861 beim Regierungsantritt von Wilhelm I. von Preußen kehrte er zurück. Er besuchte von 1861 bis 1863 das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin, ohne jedoch das Abitur zu erreichen. Danach war er Inspektor auf landwirtschaftlichen Gütern. Er versuchte in Halle und Leipzig Agronomie zu studieren, allerdings auch hier ohne einen Abschluss.

Er versuchte sich als Schriftsteller mit Romanen, Lustspielen und Novellen. Seine eigentliche Bestimmung aber war die soziale Frage. In verschiedenen Schriften machte der die Juden verantwortlich für negative soziale Folgen der Industrialisierung und die Ungerechtigkeiten bei der Auslegung des römischen Rechts. Er wechselte häufig seine Verleger. Er war allerdings in keiner politischen Partei organisiert, bekannt ist nur, dass er einen Vortrag beim Parteitag der Deutsch-sozialen Reformpartei (1902) hielt. Er war Mitglied des „deutsch-völkischen Schriftstellerbundes“ in Berlin-Charlottenburg. 1934 wurde er als früher Pionier der nationalsozialistischen Bodenpolitik gefeiert. (Wikipedia)

EUR 475,-- 

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